Häufig geht sie vergessen, die Rede ist von der vierten Landessprache der Schweiz; Rätoromanisch!
In der Schweizer Hip Hop Szene hat sich das geändert. Liricas Analas heissen die fünf MC’s (orange,
spoon, pddp, just und flepp) und zwei DJ’s (suit, gionson) aus dem Bündner Oberland, welche im
Früling 2004 das weltweit erste Rätoromanische-Rap-Album (Analogia) auf den Markt gebracht haben.
In ihrem ersten abwechslungsreichen Werk überzeugten die Liricas mit dicken Beats und gutem Flow.
CH-Hip-Hop-Kultur-Pur!
In der momentanen Hype von Mundartrap sind die „Liricas Analas“ (rätoromanischer Rap) mit ihrem
zweiten Album „AnalFaBad“ die erfrischende Abwechslung.
Mit dem was sie machen zeigen sie auf, dass sie keine musikalischen Grenzen setzen. So verwundert
es nicht, dass die Liricas Analas mit „AnalFaBad“ ein unverschämt abwechslungsreichen Longplayer
aufgenommen haben. Über Funk-, Jazz-, Rock- und Klassik-Einflüssen findet sich alles in den
mitreisenden, fast ausnahmslos von Spoon produzierten Beats, die schlussendlich den Liricas-Sound
zu dem machen was er ist. Wer denkt die Liricas Analas hätten ihren Power vom ersten Album
eingebüsst, wird mit Songs wie i tonscha, s.u.n, la fom definitiv eines Besseren belehrt. Sie rocken wie
eh und das beweisen sie auch an den mitreissenden Konzerten, für die sie bereits Kultstatus geniessen.
Zum ersten Mal gab es von den Liricas Analas auch ein Musikvideo zu sehen. Umgesetzt wurde der
Song „Siemis“, auf Deutsch „Träume“. Als Drehkulisse diente die Therme Vals, die wirklich viel zu
bieten hat. Somit konnte ein Clip mit traumhaften Impressionen verwirklicht werden. Der Clip lief über
fünf Monate auf Höchstrotation auf VIVA und dem Schweizer Fernsehen.
Viele die auf Hip Hop stehen werden sich kaum dem Charme des Rap Romontsch entziehen. Und auf
Grund der musikalischen und sprachlichen Basis ist es nicht verwunderlich, dass die sympathischen
Jungs über die Hip Hop Commmunity hinaus auf eine grosse Zuhörerschaft stoßen.
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